<script> Innengewinde
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Handgewindebohrer sind Gewindeschneider für den Handeinsatz. Sie bestehen aus einem Vorschneider, einem Mittelschneider und einem Nachschneider. Bei Feingewinde besteht das Set aus zwei Gewindeschneidern. Sie eignen sich für das Gewindeschneiden in Durchgangsbohrungen und in Sacklochbohrungen. Zum Gewindebohren benötigen Sie ein Windeisen oder einen Werkzeughalter. Die Gewindebohrer werden nacheinander eingesetzt: zuerst der Gewindebohrer mit einem Ring, dann der Gewindebohrer mit 2 Ringen und am Ende der Gewindebohrer ohne Ring.
 
Einschnittgewindebohrer sind für den Hand - oder Maschineneinsatz geeignet. Sie werden auch kurze Maschinengewindebohrer genannt. Es gibt Ausführungen mit kurzem Anschnitt für Sacklöcher und mit langem Anschnitt für Durchgangslöcher. Sie sind auch bestens geeignet für das Nachschneiden von Gewinden. Einschnittgewindebohrer stellen ein Gewinde mit einem Schnitt her. Das mag bei den Größen M4, M5 und M6 durchaus Sinn machen, wir empfehlen aber bei der Herstellung von Gewinden beim Einsatz mit Windeisen im Handbetrieb den dreiteiligen Handgewindebohrer-Satz. Trotzdem gehört ein Satz Einschnittgewindebohrer von M3 - M12 in jede Werkstatt.
Maschinengewindebohrer sind für den Einsatz in Werkzeugmaschinen konzipiert. Sie sind länger als Handgewindebohrer und können bis zur Größe M10 einen verstärkten Schaft haben. Es gibt auch auch eine Ausführung (DIN 376) mit durchfallendem Schaft. Je nach Bohrungsart haben Sie einen kurzen Anschnitt für Sacklöcher, gerne auch mit Spiralnuten oder einen Schälanschnitt (Form B), der die Späne beim Schneiden bricht. Dieser Typ ist für Durchgangslöcher geeignet. Bei speziellen Werkstoffen empfehlen wir Ihnen unser Farbring-Gewindebohrer wie zum Beispiel für Edelstahl. Sind Sie anspruchsvoller Profi, dann greifen Sie bitte zu unserem Premium-Maschinengewindebohrer Silver. 
Zur besseren Zuordnung der Maschinengewindebohrer zu den einzelnen Werkstoffgruppen werden die Hochleistungs-Maschinengewindebohrer mit Farbringen gekennzeichnet, die jeweils einer Werkstoffgruppe zuzuordnen ist.
Die Kombi-Gewindebohrer mit Vierkantschaft werden nach Werksnorm gefertigt. Sie sind zum Bohren und Gewindeschneiden mit einem Werkzeug konstruiert. Sie können mit allen stationären Bormaschinen mit umschaltbaren Drehzahlen für Durchgangslöcher in Werkstoffen bis zu 600 N/mm Zugfestigkeit betrieben werden.
Die GSR Silverline Gewindebohrer werden vollautomatisch auf modernsten Maschinen direkt von der Stange geschliffen. Durch die moderne Schleiftechnik mit CBN Scheiben erhalten wir eine hohe Kanten und Formstabilität. Mit der neuen Geometrie wird nicht nur höhere Standzeit erreicht, sondern es wir auch die Bruchgefahr verringert.
Mit dem Gewindeformer werden spanlos Innengewinde durch Kaltumformung hergestellt. Voraussetzung ist die gute Kaltumformbarkeit des Werkstoffes. Durch die Kanten (Druckstollen) wird das Material zur Seite gedrückt und zu einem Gewinde geformt. Es fallen somit keine Späne an, die Oberfläche ist glatt, die Bearbeitung schnell, allerdings sind die Toleranzen beim Bohrloch enger und das eingesetzte Drehmoment ist höher als beim Gewindeschneiden. Bitte beachten Sie, dass die Gewindeformern M3 - M10 keine Schmiernute aufweisen.
Mit den Handgewindebohrer-Führungen von GSR ist ein lotgerechtes anschneiden möglich. Die Führungen sind aus hochwertigem Zinkdruckguss gefertigt und haben im oberen Bereich das Schaftmaß des Gewindebohrers. Im unteren Bereich haben Sie zwei rechtwinklig angebrachte Stützen, die für das rechte Lot sorgen und die man mit der Hand beim Anschneiden fixieren kann. Das lotgerechte Anschneiden funktioniert selbst bei sehr kurzen Anschnitten.